Mit diesen 5 Tipps haben Sie die Nase vorn

Fachkräftemangel und demografischer Wandel machen sich auch in Steuerberaterkanzleien bemerkbar: Es wird immer schwieriger, gute Mitarbeiter zu finden. Und wer aktuell eine Stelle zu besetzen hat, für den sind Bewerber sprichwörtlich wie die Stecknadel im Heuhafen.

5 konkrete Tipps, die Abhilfe schaffen

1. Erfolgsfaktor Arbeitsplatz

Das Gehalt ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl eines neuen Arbeitgebers, doch in vielen Fällen nicht der einzige. Unter den wichtigsten drei Gründen für die Arbeitgeberauswahl und Zufriedenheit am Arbeitsplatz findet sich bei Mitarbeiterbefragungen „Flexible Arbeitsplatzgestaltung“. Schaffen Sie deshalb die Voraussetzungen dafür. Individuelle Gleitzeitlösungen, spontan einen halben Tag frei nehmen können bis hin zu Home Office. All diese Angebote erhöhen die Lebensqualität aus Sicht des Mitarbeiters und machen die Kanzlei attraktiv.

2. Suchen Sie dauerhaft

Wenn Sie kurzfristig eine Stelle besetzen müssen und sich auf die Suche machen, haben Sie schlechte Karten. Der Druck ist groß, die Anzahl der Bewerber gering. Und statt der oder dem Besten nehmen sie notgedrungen die oder den Erst-Besten.

Signalisieren Sie auf Ihrer Webseite „Wir sind immer interessiert an guten Mitarbeitern und freuen uns über Initiativbewerbungen“. Vermitteln Sie diese Botschaft Ihren bestehenden Mitarbeitern, damit Sie ihre Augen und Ohren offen halten.

Bauen Sie sich einen Bewerberpool auf, auf dem Sie im Bedarfsfall zugreifen können. Ehemalige Mitarbeiter, frühere Bewerber die in der engeren Auswahl waren, Kontakte aus Fortbildungen der eigenen Mitarbeiter.

3. Wenn schon Anzeige dann anders

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Wer in der letzten Zeit eine Stellenanzeige geschalten hat, weiß wie wenig Rücklauf zu erwarten ist. Das hat allerdings nicht nur mit dem Mangel an Fachkräften zu tun, sondern oft auch an den austauschbaren Anzeigen.

Egal ob Print oder Online: fallen Sie auf aus der grauen Masse der Null-Acht-Fünfzehn Anzeigen, z.B.  mit ausgefallenen Stellenbezeichnungen wie „Beleg-Zauberer“ oder „BWA-Flüsterer“. Wenig Text, ein Hingucker-Bild und die Detailinfos mit Hinweis auf Ihre Webseite.

 

4. Webseite mit Mitarbeiterteil

Ihre Webseite ist das wichtigste Werbeinstrument für potentielle Mitarbeiter. Bevor sich ein Kandidat entscheidet, wo er sich bewirbt, verschafft er oder sie sich dort einen ersten Eindruck. Eine Rubrik „Teamgeist“ in der alle Informationen zusammengestellt sind, kann hier den Ausschlag geben.

Stellen Sie hier zusammen, was Mitarbeiter konkret erwartet. Am besten mit Fotos von künftigen Kolleginnen und Kollegen an deren Arbeitsplätzen und Aussagen, warum sie gern in der Kanzlei arbeiten. Arbeitszeit, Fortbildung, Besprechungskultur, gemeinsame Aktivitäten – je konkreter Sie werden, desto besser.

5. Facebook als Turbo

Und das i-Tüpfelchen setzen Sie mit Hilfe der sozialen Medien. Facebook mal als Instrument zur Mandantenakquise nicht unbedingt das Medium der ersten Wahl sein, für das Mitarbeitermarketing ist es ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Wichtig ist es, den Kanzleiauftritt dort für Mitarbeiter interessant zu gestalten. Posten Sie, auf welche Fortbildungen die Mitarbeiter gehen, der Blumenstrauß zum Geburtstag, ein Kaffeeplausch in der Gemeinschaftsküche. Je mehr Sie vom sozialen Leben in der Kanzlei zeigen, desto menschlicher und näher kommen Sie rüber. Kanzleien, die hier aktiv sind, bestätigen dass das sowohl bei der Bewerberauswahl der ausschlaggebende Grund war als auch dass die Initiativbewerbungen dadurch zunehmen.